Weltweit größter Rückversicherer Swiss Re setzt auf MobileIron

Mensch-Computer-Interaktion: Persona

BYOD bei Swiss Re (© violetkaipa – Fotolia.com)

BYOD bietet Mitarbeitern Wahlmöglichkeit
Swiss Re wechselt in der Mobile IT auf ein neues Bring-your-own-device (BYOD)-Konzept und geht weg von den BlackBerry-Geräten.

Die letzten ca. 2500 BlackBerry-Geräte, die noch bei Swiss Re genutzt werden, sollen bis Ende Mai durch den neuen Firmenstandard Nokia Lumia 635 oder aber ein privates Smartphone oder Tablet zu ersetzen. Die rund 7000 Mobilgeräte werden dann vom EMM-System von MobileIron verwaltet.

Swiss Re-Mitarbeiter bevorzugen ihr eigenes Mobilgerät
Der Schweizer Wholesale-Rückversicherer erwartet, dass sich rund 80 Prozent der Mitarbeiter für die Nutzung eines privaten Mobilgeräts entscheiden werden. „Bring Your Own Device“ (BYOD) wird bei der Swiss Re groß geschrieben: „Jeder Mitarbeiter soll so arbeiten können, wie er will und wie er es gewohnt ist“, formuliert Urs Moser, Expert Infrastructure Architect und Vice President Information Technology bei Swiss Re, das Mobility-Credo des Finanzdienstleisters. „Wir haben einige der führenden EMM-Lösungen unter die Lupe genommen und sind zu dem Schluss gekommen, dass MobileIron die beste Lösung für unsere Anforderungen ist.“

Schon jetzt verwaltet die IT-Abteilung von Swiss Re 4500 iPhones und iPads mit der MobileIron-Plattform, die seit 2009 im Einsatz ist. In dieser Zeit hat sich das Multi-OS EMM-System von MobileIron immer mehr zur zentralen Mobility-Plattform entwickelt. Aufgrund der Multi-OS-Fähigkeiten der MobileIron-Plattform ist die Einbeziehung des neuen „offiziellen“ mobilen Betriebssystems Windows Phone 8.1. kein Problem; Windows Phone 8.1 und iOS spielen unter MobileIron gut zusammen. „Auch Android könnte in nicht allzu langer Zukunft eine weitere Option bei Swiss Re werden“, erklärt Urs Moser.

MobileIron ersetzt auch einige proprietäre Lösungen von Swiss Re
Die aktuellen mobilen Planungen von Swiss Re in Sachen Mobility sind umfangreich: Neben der Ablösung der BlackBerrys bis Ende Mai will man alle Geräte von Lotus Notes auf Exchange migrieren. Hauseigene Produktivitäts-Lösungen wie beispielsweise ein sicherer mobiler Browser und eine Dokumentenmanagement-Lösung werden durch die MobileIron-Produkte Web@Work und Docs@Work  ersetzt. Des Weiteren sollen selbst entwickelte Apps wie eine Vertriebs-App und eine iPad-Anwendung für die Unterstützung von Aufsichtsratssitzungen auf MobileIrons Containerisierungstechnologie AppConnect und das Tunnel-Per-app-VPN umgestellt werden.

Mitarbeiter-Zufriedenheit als Motor der Produktivität
Swiss Re hat bereits einen substanziellen geschäftlichen Nutzen durch die Mobile IT und besonders auch durch BYOD registriert. Urs Moser bringt es auf den Punkt: „Die Unterstützung praktisch aller gängigen mobilen Betriebssysteme ist zwar eine große technische und organisatorische Herausforderung, aber sie lohnt sich für unser Unternehmen. Der positive Effekt der Mitarbeiter-Zufriedenheit in Sachen Mobility auf die Produktivität kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.“

Getagged mit: ,