Unternehmen brauchen Enterprise Mobility Management

© lassedesignen - Fotolia.com

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In dem Maße, in dem Smartphones und Tablets zur primären IT-Plattform in den Unternehmen werden, wächst auch die Notwendigkeit, diese mobilen Komponenten samt Apps und Daten so sicher und effizient zu verwalten, dass sie ihr großes Potenzial bei der Neugestaltung der Geschäftsprozesse und der Optimierung von Mitarbeiter-Produktivität und Management-Entscheidungen voll entfalten können. Ein von Beginn an auf die Mobile First-Ära hin angelegtes Multi-OS Enterprise Mobility Management (EMM) System wie die MobileIron-Plattform nimmt in diesem Optimierungsprozess eine herausragende Funktion ein. Denn Nutzungskonzepte wie „Choose your own Device“ (kurz: CyoD) und „Bring your own Device“ (kurz: ByoD) sind in Unternehmen längst Realität. Die Studie „Enterprise Mobility in Deutschland 2015“, für die das Marktforschungsunternehmen IDC im Oktober 2014 251 IT- und Fachbereichsverantwortliche aus Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern in Sachen Mobility-Strategie befragte, liefert dafür deutliche Belege:
•    Jedes zweite befragte Unternehmen „fährt“ derzeit ein CyoD-Konzept und
•    40 Prozent der Unternehmen haben sich sogar für ByoD entschieden.

„Jedes Mobilgerät sollte als ein ByoD-Gerät gemanagt werden“, rät Ojas Rege von MobileIron

Ojas Rege, Vice President Strategy bei MobileIron, wendet sich deshalb ganz dezidiert an CIOs, CSOs und IT-Manager: „Ich rate IT-Verantwortlichen jedes Mobilgerät im Unternehmen grundsätzlich als ein Gerät anzusehen, auf dem sowohl private als auch geschäftliche Apps und Daten vorhanden sind, und dementsprechend abzusichern.“ Mit mobilen Betriebssystemen allein ist eine solche Absicherung nicht zu bewältigen. Dazu fehlen in diesen Systemen umfassende Features in Sachen Containerisierung, DLP-Technologie oder App-Management.

So sagt Karsten van Bergerem, Department Manager IT Operation beim Schienenlogistik-Unternehmen TX Logistik AG, das gerade von Blackberry auf Samsung Knox unter der MobileIron-Plattform migriert:  „Features wie die in die MobileIron-Plattform integrierte zusätzliche Verschlüsselungstechnologie und die AppConnect-Containerisierungstechnologie sind noch einmal wichtiger, wenn Geräte privat genutzt werden, was TX Logistik in einem genau definierten Rahmen zulässt.“ Und bei dem MobileIron-Kunden Bausparkasse Mainz AG können die externen Finanzberater unterwegs neben den firmeneigenen iPads auch ihr privates iPhone einsetzen. „Ein solches privates iPhone mit eingeschränktem Zugriff auf Unternehmensdaten muss aber zwingend von der MobileIron-Plattform verwaltet werden“, erklärt Dirk Runkel, Abteilungsleiter Systemplanung und Betrieb bei dem Finanzdienstleister.

Mobile Plattformvielfalt ist in deutschen Unternehmen Praxis

CyoD und ByoD sind ein Beispiel dafür, dass ohne leistungsfähiges EMM keine vernünftige Mobility-Strategie möglich wird. Nicht zuletzt ergibt sich die Notwendigkeit des Einsatzes eines EMM aber aus der Tatsache, dass die Mehrzahl der Unternehmen mehrere mobile Betriebssysteme verwendet. Die IDC-Studie liefert hier eindeutige Zahlen: „Im Durchschnitt sind in den befragten Firmen mehr als zwei mobile Betriebssysteme im Einsatz. Die Unternehmen haben es im zuückliegenden Jahr nicht geschafft, ihre Betriebssystem-Landschaft zu vereinheitlichen“, so Mark Schulte, Consultant und Projektleiter bei IDC.

Die meisten Unternehmen wollen diese Vereinheitlichung wohl auch gar nicht. Beispielhaft ist da die Aussage von Thomas Hönig-Heinemann, Abteilungsleiter IuK Netzwerk beim MobileIron-Kunden Stadtwerke Unna GmbH. „Die Innovationszyklen in der Mobile IT sind so kurz, dass man auf diesem Feld niemals nie sagen kann und für technologische Neuerungen von der Infrastruktur her bereit sein muss.“

* Den Executive Brief der IDC-Studie Enterprise Mobility Management in Deutschland 2015 können Sie hier herunterladen.