Mobile Business – sicheres Arbeiten mit dem Smartphone

Sichere Smartphones, Composing aus © Andres Rodriguez und © vege - Fotolia.com

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Der Einsatz von mobilen Geräten im Unternehmensalltag setzt eine durchdachte Integration in das Sicherheitskonzept der IT-Infrastruktur voraus.

Während die Gefahr durch Malware, Trojaner oder Viren im Vergleich zum PC-Alltag noch recht entspannt aussieht, besteht ein umso größeres Risiko, dass die attraktiven Geräte gestohlen werden oder einfach verloren gehen. Auf diese Weise kommt es nicht nur zu einem Datenleck, sondern auch zu Kosten, die entstehen, wenn das Gerät ersetzt werden muss. Daher sollte das Unternehmen vorher Präventionsarbeit leisten, um das sichere und effektive Arbeiten mit den Geräten zu gewährleisten.

Mobile Device Management – die Grundvoraussetzung
Ein System fürs Mobile Device Management sollte jede Firma haben, die ins Mobile Business eingestiegen ist. Dieses vereinfacht den Umgang mit den Geräten und ermöglicht es, mobile Geräte einzusetzen, ohne dadurch unnötig hohen Verwaltungsaufwand tragen zu müssen, der die Einführung wiederum unwirtschaftlich macht. Mit Systemen wie der Ubi-Suite der Firma Ubitexx und anderen Lösungen lassen sich die im Einsatz befindlichen Geräte beispielsweise zentral verwalten, und auch der technische Support läuft zentral ab. Dadurch fällt es Mitarbeitern und Administratoren letztendlich leichter, den reibungsfreien Ablauf der Arbeit vom mobilen Gerät aus zu koordinieren, da die Mitarbeiter zur Wartung nicht ins Unternehmen kommen müssen und die Administratoren die Einhaltung der Betriebsvereinbarung dadurch erzwingen können, dass sie riskante Funktionen einfach abschalten.

Schutz vor Verlust und Diebstahl
Da die Firma meist ein Smartphone oder ein anderes leistungsstarkes mobiles Gerät einsetzen wird, ist das Risiko des Diebstahls natürlich nicht zu unterschätzen. Derzeit wiegt es womöglich schwerer als die Gefahr, über mobile Geräte Malware ins Unternehmen einzuschleppen. Viele aktuelle Smartphones haben allerdings einen integrierten Diebstahlschutz, der mit weiteren Kosten verbunden sein kann, dafür aber sehr effektiv ist. Beim iPhone und beim iPad aus dem Hause Apple kann dieser Schutz die Möglichkeit abschalten, das Gerät überhaupt zu verwenden, sodass der Dieb schnell die Freude daran verliert und nicht auf empfindliche Daten zugreifen kann. Auch beim Verlust des Geräts kann der Schutz aktiviert werden, damit niemand in Versuchung gerät, das Smartphone einfach zu behalten. In dem Fall, dass das Gerät nicht wieder auftaucht, muss es natürlich trotzdem ersetzt werden, was Kosten verursachen wird. Dennoch hat man verhindert, dass Daten die Sicherheit des eigenen Netzwerks verlassen.
Der Einsatz von Mobile Device Management-Systemen erhöht die Sicherheit: So verteilt zum Beispiel die ubitexx-Lösung Benutzer- und Geräte-Zertifikate per Mobilfunk auf beliebig viele Apple-Geräte. So können sich Benutzer nur passwortgeschützt mit zertifizierten iPhones oder iPads im Unternehmensnetzwerk anmelden. Bei Geräteverlust kann der Administrator per Fernzugriff die Firmendaten auf dem betreffenden Gerät entfernen.

Betriebsvereinbarungen schließen Lücken
Wenn eine Sicherheitslücke einmal nicht auf technischem Wege geschlossen werden kann, sind Firmen darauf angewiesen, Betriebsvereinbarungen zu schließen. Inhalt einer solchen Vereinbarung sollten beispielsweise die Apps sein, die auf dem Gerät verwendet werden, da über diese geschäftliche und private Daten verwaltet werden. Außerdem müsste theoretisch der gesamte Code der Apps geprüft werden, um sich sicher sein zu können, dass sie keine Malware enthalten. Daher wäre es sinnvoll, die Nutzung privater Apps vollständig zu untersagen und geschäftliche Apps selbst für alle mobilen Geräte einzuführen. Wenn das nicht über die technischen Einstellungen lösbar ist, braucht man eine Betriebsvereinbarung, um sich sicher sein zu können, dass die Nutzer der mobilen Geräte nicht versehentlich die Sicherheit des Unternehmens mit ihren privaten Aktivitäten gefährden.

 

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