„Bring your own Device“ (ByoD) – der Super-GAU für die Unternehmens-IT?

Panik in der IT-Abteilung - © Light Impression - Fotolia.com

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Die IT-Welt ist wieder um ein Buzzword reicher: „Bring your own Device“ (kurz ByoD). Auf Deutsch ausgedrückt ist das die inzwischen immer gängigere Praxis, private Smartphones und auch Tablet-PCs im Unternehmen auch dienstlich zu nutzen, also in die IT-Infrastruktur zu integrieren. Wobei das „Integrieren“ eben gerade der Knackpunkt ist und erstmal jedem IT-Administrator und Security-Beauftragten die Nackenhaare aufstellen lässt. In vielen Unternehmen ist dies ein Trend, der vom Management ausgegangen ist: zunächst verbietet die Unternehmens-IT nach einer Machbarkeitsstudie und Sicherheits-Evaluierung den Einsatz von privaten Smartphones. Teils werden auch als offizielle Dienst-Mobiles des Unternehmens nur Lösungen wie Blackberry zugelassen. Hier kann man die Security noch ganz gut einschätzen. Und dann kommt’s: der erste ist meist der Geschäftsführer, der sein neues iPhone 4 unbedingt für seine Mails und Termine nutzen will – völlig egal, was die Paranoiker und Spaßbremsen da unten in der IT von sich geben. Die IT macht also eine Ausnahme und schafft den Präzendenzfall. Und damit ist die Lawine losgetreten. Die Abteilungsleiter und Führungskräfte wollen jetzt natürlich auch, klar. Und wenn die alle dürfen, dann folgen Mitarbeiter und Geschäftspartner. Ein Gäste-WLAN wird in den Besprechungsräumen eingerichtet und für Mitarbeiter nochmal ein separates mit Anbindung zum Proxy und Exchange-Server.

Demnächst wird hier im Blog ein Artikel zu dem Thema erscheinen, der diesen Trend etwas genauer unter die Lupe nimmt.

 

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Ein Kommentar zu “„Bring your own Device“ (ByoD) – der Super-GAU für die Unternehmens-IT?
  1. admin sagt:

    Hier noch eine gute Auslegung der englischsprachingen Presse von InformationWeek für das Kürzel BYOD: bring your own disaster